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Die Kapelle

Die Kapelle zur hl. Maria

Die Kapelle

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Die Kapelle wurde 1769 durch Romuald Weltin erbaut, dem letzten Abt des Klosters, der um die Zusammenhänge von Kult und Kust wusste und deshalb nicht nur in den Konventsgebäuden Bibliothek, Kapitel und Armarium neu erbaute, sondern um der Pastoration willen in ähnlicher Weise um die Klosterorte besorgt war.
In den Jahren 1810, dann 1857 und schliesslich 1883 kam es zu Erneuerungen im Innenraum.

Die von 1883 waren besonders umfangreich. Damals malte die weithin in der Umgebung tätige Malerin Maria Freudenreich, Tochter des Ochsenhauser Lehrers und Malers Wilhelm Freudenreich, eine Marienkrönung an die Schiffsdecke.
1884 wurde der erste Kreuzweg geweiht, gemalt von Mairle, Biberach, nach Prof. Klein.

Die heutige Gestalt des Innenraums geht auf die Restaurierung von 1969 zurück. Bei dieser Restaurierung wurde zum einen die sparsame Rokokoornamentik der Decken nach vorhandenen Resten neu gemalt. Weiter wurden die Wappen des Klosters Ochsenhausen und des Abtes Romuald an der Chorbogenwand angebracht.
Im Jahre 1971 erhielt die Kapelle das Allerheiligste, wofür ein Tabernakel in Kastenform an der Chorwand angebracht wurde; auch wurde ein neuer Altar aus Stein errichtet. Er wurde am 30. April 1978 von Hochwürden Herrn Weihbischof Herre, Rottenburg, konsekriert.
Die Kreuzwegstationen im innern der Kapelle beschränken sich auf Kreuzwegmotive von meditativer Wirkung, gemalt von dem im Oberland sehr bekannten Kunstmaler Alois J. Springer, der seinen Lebensabend in Erlenmoos verbrachte.
Bis zum heutigen Tag hat sich die Kapelle das Aussehen von 1769 erhalten. Gegen die Hauptstrasse tritt die Kapelle mit einem stärkeren Akzent hervor, einem Portalaufbau samt Bildnische mit der Figur des hl. Antonius von Padua und einem über den Giebel vorgekragten, achteckige mit Zwiebelhaube bekrönten, 1951 erneuerten Glockenturm